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"Alti Basler Dante", was verbirgt sich hinter diesem Namen?

ABD, Alti Basler Dante, Wageclique syt 1947

Eine Wagenclique die im Jahre 1947 gegründet wurde und sich zu den ältesten Wagencliquen in Basel zählen darf.

Von den etwas mehr als fünfzig Mitgliedern sind ca. fünfundzwanzig aktiv an der Fasnacht beteiligt, sei es beim Wagenbau, Larven kaschieren, Kostüme gestalten usw. An der Cliquensitzung im Herbst, gefolgt von einer Wagenteilnehmersitzung, wird unser Sujet bestimmt. In unserem schönen Cliquenkeller im Bläsischulhaus werden die Aktiven, jeder für sich, so richtig kreativ und zusammen entsteht dann der Wagenaufbau, die Larven, die Kostüme, aber auch Gemütlichkeit wird bei uns gross geschrieben. Am Sonntag vor dem Morgenstraich bildet die Wagen-Vernissage dann den Abschluss der Vorbereitungszeit. Die Arbeit ist getan und alle können stolz auf das schöne Werk sein welches sie am Montag und Mittwoch zum Cortège begleiten.

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Scho wider goht e Joor z'Änd und es wienächtelet

frohe weihnachten gutes neues jahr

 

Liebi ABDlerinne und ABDler, liebi Frinde

Scho wieder goht e Joor z’Änd und es wiehnächtelet in dr ganze Stadt. D‘ Agtivitäte in dr ABD kemme au zur Rue, vors im neje Joor wider richtig los goot.

Sujet vo dr ABD heisst: ????

Daas wird nadyyrlig noonig effentlig verroote. Das kaa me denne im Rädäbäng lääse ooder im Cliggekäller gsee.

ABD - Waagebschauig isch dr Sundig 10.3.2018 im Bläsi, im Noomidaag em drey.
Am Fasnachtsmäntig- und Mittwuch 11.3. und 13.3.2018 goot d’ABD em halber zwai bim Phunggt 1 (Rote Kater) uff dr Cortège.
Em Fasnachtszyschdig isch dr Noochwuggs, gmaint sin Trottoirstampfer au wider underwäggs, ebbe em halber zwai isch Abmarsch bim Clarablatz. 

Dr Kaländer fir’s neje Joor isch verschiggt, dermit Ihr wisset was so lauft im Cliquekäller vo dr ABD. Dr Vorstand hofft uff e grossi Betailigung an däne Aaläss und bittscheen vergässet nyt Eych rächtzytig aazmälde.

Natyrlig deerf e Jede ganz unverbindlig an de Arbetsdääg eine go näh im Cliquekäller im Bläsi und me deerf au epper mitbringe. Es wär jo meeglig, ass pletzlig s’Interässe gweckt wird.

Mer sueche nämmlig immer no glatti Männli, Wyybly, gäärn au Famylie mit Binggis wo wänn uff em Waage Fasnacht mache.

Dr Vorstand vo dr ABD wintscht Eych e wunderscheeni Wiehnachte im Grais vo eyre Liebe und e guete Rutsch ins neje Joor.

Viel Scheens im 2019, Zfriidehait, Gligg und vor allem gueti Gsundhait.

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Wie wohltuend…

Nachdem sich im Sommer 2018 eine unglaublich unnötige Riesenblase an Vorwürfen zum Thema Rassismus gebildet hatte, ausgelöst durch einen kleinen Studenten der nicht den Mut hatte direkt mit den Cliquen zu sprechen, gab es im Herbst ein starkes Zeichen der Vernunft und Verbundenheit in Form der Verleihung der Ehrung von der Vereinigung „Starke Region“. Hier ein Auszug des Communiqués:

„Anerkennungspreis für eine Starke Region 2018 an die Basler Fasnacht“

„Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz hat heute Abend ihren Anerkennungspreis 2018 an die Basler Fasnacht verliehen. Dies in Würdigung der Aufnahme der Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO und ihres hervorragenden kulturellen Beitrags, welcher die Region Basel in die ganze Welt hinaus-trägt. Gleichzeitig bewegt die Basler Fasnacht Menschen aus der ganzen Region unabhängig ihres Alters und ihrer sozialen Herkunft und bringt sie auf vielfältigste Art und Weise zusammen…“

Wir glauben auch nicht, dass der Whistleblower-Student genug Mut hätte um sich zum heutigen Zeitpunkt einer offenen Diskussion mit den Beschuldigten zu stellen. Unsere Grossmutter Häägeli, säälig, hätte dazu gesagt: „I wintsch däm Lussbueb e Hals wie ne Gyyraff und all fimpf Centimeter en Angina!“

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Weltkulturerbe „Basler Fasnacht“ – Fluch und Segen zugleich?

blagetteAnfangs Dezember 2017 ging ein freudiger Aufschrei durch die Stadt Basel – zumindest durch die Basler Fasnachtswelt. Hat es doch geklappt mit der ersehnten Aufnahme in die Repräsentative UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Erfreulicherweise hat Bundes-Bern die Randregion Basel ausnahmsweise nicht vergessen -wie in so vielem-, sondern in Zusammenarbeit mit dem Fasnachts-Comité und vielen Fasnächtlern, die Kandidatur bei den zuständigen Stellen der UNESCO zur Aufnahme in eben die genannte Liste eingereicht. Im Gegensatz zum materiellen Kulturerbe dem z.B. die Berner Altstadt oder das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair angehören, also Räume und Bauten, schaffen es auf die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit Ausdrucksformen wie etwa Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen sowie Bräuche, Feste und Handwerkskünste. Die Liste wurde mit dem Ziel eingerichtet, das Immaterielle Kulturerbe weltweit sichtbar zu machen und das Bewusstsein um die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Das immaterielle Kulturerbe „Basler Fasnacht“ soll also weltweit sichtbar gemacht werden. Basel Tourismus ist auf diese Idee bereits aufgesprungen und sieht viel Potential für die Basler Fasnacht auf der touristischen Landkarte. Man wird also die Vermarktung der Basler Fasnacht in noch weiterem Gebieten verstärken. Wenn nun damit zu rechnen ist, dass wir vermehrt Gäste aus China oder dem slawischen Raum begrüssen müssen, ist dann die Basler Fasnacht noch ein bedeutendes kulturelles Ereignis für die Basler Bevölkerung?

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